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Stadtverwaltung treibt Ausbau öffentlicher Infrastruktur für Elektrofahrzeuge voran

Themenbild: Pixabay

Münster. In Münster sollen in den kommenden Monaten 112 neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge entstehen. Neben der bisherigen Kooperation mit den Stadtwerken ermöglicht die Stadtverwaltung jetzt auch privaten Unternehmen, Ladesäulen im öffentlichen Raum zu errichten. Die Stadt möchte den Ausbau des Ladenetzes so nachhaltig beschleunigen. Die neuen Anlagen sollen flächendeckend und bedarfsgerecht über das gesamte Stadtgebiet verteilt installiert werden.

Ein entsprechendes Vergabeverfahren hat die Stadt Münster bereits abgeschlossen. Mit den Unternehmen, die erfolgreich daran teilgenommen haben, schließt die Verwaltung nun Verträge. So ist sichergestellt, dass die Lademöglichkeiten gemäß den städtischen Richtlinien errichtet und betrieben werden. Nach Vertragsschluss haben die Anbieter zwölf Monate Zeit, um die Ladepunkte in Betrieb zu nehmen.

Die Stadtverwaltung reagiert damit auch auf die in Münster konstant steigenden Zulassungszahlen vollelektrischer Fahrzeuge: Waren 2021 noch 1.802 E-Fahrzeuge in Münster angemeldet, lag die Zahl Anfang dieses Jahres bereits bei 7.496. Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum bietet insbesondere denjenigen einen Zugang zu Ladesäulen, die in Miet- und Eigentumswohnungen ohne fest zugeordnete Kfz-Stellplätze leben und somit ihre Elektrofahrzeuge nicht privat laden können. In Münster betrifft dies insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die in dicht besiedelten Innenstadtquartieren wie zum Beispiel dem Kreuz-, Hansa- oder Erphoviertel leben.

Sollte der Bedarf an Lademöglichkeiten auch zukünftig steigen, wird die Stadt weitere Standorte für den Bau und Betrieb von Ladepunkten vergeben.

PM/Stadt Münster

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