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Leitpfosten auf die A2 bei Münster geworfen – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Symbolfoto: Depositphotos

Münster. Zwei Tatverdächtige, denen vorgeworfen wird, in der Nacht von Sonntag auf Montag (3.1., 01:39 Uhr) von einer Autobahnbrücke zwischen Oelde und Stromberg (Stromberger Straße) Leitpfosten auf die Fahrbahn der A2 geworfen und einen Pkw getroffen zu haben, befinden sich in Untersuchungshaft.

Direkt eingeleitete Ermittlungen rund um die Tatörtlichkeit führten die Beamten der eingesetzten Mordkommission auf die Spur der beiden 16- und 17-jährigen Männer aus Oelde.

„Im Rahmen unserer Ermittlungen sind wir auf einen Notruf gestoßen, der vor der Tat in Oelde getätigt wurde“, erläutert der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Dirk Bommert. „In dem Notruf wurde behauptet, dass eine größere Personengruppe Betäubungsmittel konsumieren würde. Der Anrufer hätte ein wichtiger Zeuge für uns sein können.“

Die daraufhin alarmierten Polizisten konnten keine Konsumenten feststellen. Anschlussinnhaberermittlungen führten zu dem 17-jährigen Mann aus Oelde. Dieser bestritt, die „110“ gewählt zu haben. Er gab aber an, in der Nacht mit einem 16-Jährigen zusammen gewesen zu sein. Die weiteren Ermittlungen verdichteten den Verdacht, dass er selbst für die Tat auf der Brücke verantwortlich sein könnte. Sein ermittelter 16-jähriger Begleiter zeigte sich in einer späteren Befragung geständig und gab zu, gemeinsam mit dem 17-Jährigen die Tat begangen zu haben. Die Beamten nahmen die beiden Jugendlichen Freitagvormittag (7.1.) fest.

Eine Richterin folgte heute (7.1.) dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen die beiden Jugendlichen.

PM/Polizei Münster

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