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NRW-Umweltministerin will Meldewege zum Schutz vor Flutkatastrophen vereinheitlichen

Themenbild: Pixabay

Düsseldorf. NRW-Umweltministerin Ursula-Heinen Esser will die Meldewege bei Hochwassergefahr in NRW vereinheitlichen.

„Jede Bezirksregierung hat eigene Richtlinien für den Aufbau der Meldewege an die Leitstellen in den Kreisen und Städten“, sagte die CDU-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. In Leverkusen oder Solingen sei zum Beispiel der Wupperverband für die Warnung an die Kommunen zuständig.

„Ich möchte die Meldeordnungen jetzt landesweit vereinheitlichen. Wir müssen alle Kommunikationswege nutzen, damit Warnungen der Bezirksregierungen unmittelbar bei den verantwortlichen Mitarbeitern in den Kommunen ankommen. Wir können uns auch nicht darauf verlassen, Mitarbeiter über Handy zu erreichen, da es vorkommt, dass Funkmasten ausfallen.“, sagte Heinen-Esser.

Ein qualitativ verbessertes Meldewesen soll den Hochwasserschutz auf ein neues Niveau heben. Ihr Ziel sei es, „dass wir in spätestens einem Jahr verbesserte Prognose-Tools haben und auch die Meldewege weitgehend vereinheitlicht sind“, so die Umweltministerin. „Das nächste Hochwasser kann schneller kommen, als uns lieb ist. Deswegen müssen wir jetzt Tempo machen, um bei künftigen Gefahrenlagen schneller zu werden“, sagte die Politikerin aus Köln.

„Bislang können wir oftmals erst dann gezielt warnen, wenn die Pegel schon bedrohlich angestiegen sind. Wir müssen die Prognosetools verbessern, um so früh und genau wie möglich vorhersagen zu können, wann und wo Hochwasser droht. Jede gewonnene Minute kann helfen, Leben zu retten“, fügte Heinen-Esser hinzu.

PM/Kölner Stadt-Anzeiger

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