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Gastwirte sollen Preise erhöhen – Dehoga empfiehlt Aufschläge von zehn bis 20 Prozent

Themenbild: Pixabay

Köln. Die Folgen der Corona-Pandemie könnten für die Verbraucher steigende Preise in Restaurants, Bars und Gaststätten mit sich bringen.

Der Gastro-Verband Dehoga ermuntert seine Mitgliedsbetriebe, die Wiederöffnung als Chance für Preiserhöhungen zu nutzen: „Es sollte in der Gastronomie einen Preisanstieg von zehn bis 20 Prozent geben. Es muss so kommen, auch wenn es ein sehr heikles Thema ist“, sagte Dehoga-Geschäftsführer Christoph Becker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Es sei zu wünschen, dass die Unternehmen einen solchen Preisanstieg auch wirklich umsetzten. Viele kleinere Gastronomen scheuten sich, „beim Kölsch nun nach der Wiedereröffnung 20 Cent mehr fürs Glas zu nehmen“, so Becker. Dabei hätten die Gaststätten „niedrigste Preise im internationalen Vergleich“.

Auch der im vergangenen Jahr neu gegründete Verband Gastgeberkreis Deutschland stimmte dem zu. „Eine Erhöhung der Preise ist unumgänglich. Die vielen Entlassungen und teils Schließungen haben gezeigt, dass einfach zu wenig Geld im System ist“, sagte Torsten Olderog, Sprecher des Verbands und Professor für Marketing und Dienstleistungswirtschaft, der Zeitung. Außerdem müssten wegen der aus Hygienegründen freizuhaltenden Flächen die Fixkosten auf eine kleinere Anzahl potenzieller Gäste verteilt werden.

PM/Kölner Stadt-Anzeiger

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