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Kaminöfen umweltfreundlich betreiben

Themenbild: Pixabay

Münster. Das Heizen mit Holz erfreut sich in Herbst- und Wintermonaten nach wie vor großer Beliebtheit. Bei dunstigen Wetterlagen mit wenig Wind und kaum Luftaustausch können Kaminöfen allerdings auch zu Rauch- und Geruchsbelästigungen führen. Die Stadt empfiehlt daher, an solchen Tagen auf das Verbrennen von Stückholz oder Kohle in privaten Haushalten ganz zu verzichten.

Grundsätzlich sollten Kaminöfen umweltfreundlich und mit einem guten Abzug der Rauchgase befeuert werden, damit die Luft nicht mit zusätzlichem Feinstaub belastet und Ärger mit der Nachbarschaft vermieden wird. Praktische Tipps hierfür hat das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit in der Broschüre „Draußen behaglich – Drinnen ärgerlich?“ zusammengestellt. Die Broschüre kann im Stadtportal unter www.stadt-muenster.de/umwelt heruntergeladen werden.

Der Einfluss von Kaminöfen auf die Luftqualität im Winterhalbjahr lässt sich wissenschaftlich belegen. Eine entsprechende Untersuchung der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster vor einigen Jahren zeigte, dass durchschnittlich 20 Prozent der Feinstaubbelastung in der Luft durch Holzöfen verursacht wurden. Untersuchungen in Wohngebieten anderer Städte dokumentieren ähnliche Werte. 

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