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Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht über Parteiaustritte wegen ihr: „Dafür fehlt mir jedes Verständnis“

Foto: Henning Hünerbein

Köln. Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat den Partei-Austritt von Ulrich Schneider, Chef des Paritätischen, wegen ihrer Russland-Rede im Bundestag scharf kritisiert.

„Dafür fehlt mir jedes Verständnis“, sagte sie im Podcast „Die Wochentester“ im Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach. Zu ihrem eigenen Verbleib in der Partei äußert sie sich mit den Worten: „Aktuell bin ich Mitglied der Linken.“ Wagenknecht bekräftigte in dem Podcast ihre Kritik an den Wirtschaftssanktionen gegen Russland: „Dass wir unsere Bäcker und Handwerker in die Pleite schicken, ist keine Hilfe für die Ukraine.“ Es sei ein „völlig unsinniger Preis“, den Deutschland derzeit bezahle.

„Wir ruinieren und zerstören unsere Wirtschaft. Und man muss sich bewusst werden: Was wir jetzt kaputt machen, kommt nicht wieder. Niemand konnte mir bislang plausibel erklären, wieso wir dadurch der Ukraine helfen. Ideologisch vielleicht, weil Selensky das immer fordert, aber in der Sache… Wenn wir selber eine ruinierte Wirtschaft und desolate Staatsfinanzen haben, dann gute Nacht beim Wiederaufbau.“ Wagenknecht verwahrte sich dezidiert dagegen, Positionen aus dem rechten Spektrum zu vertreten. „Was ist daran rechtspopulistisch, wenn man sagt, wir dürfen nicht Millionen Menschen in die Armut stürzen?“

PM/Kölner Stadt-Anzeiger

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